Vanessa
1) Wir sind alle auf eine gewisse Weise beeinflusst, aber ich merke jetzt wie gut es uns und mir geht. Ich konnte einfach für einen Monat zu meinen Eltern aufs Land fahren und das ist extremer Luxus. 🏡
2) Ich wünsche mir das nicht alles wieder so wird "wie früher", auch wenn vieles darauf ausgerichtet ist.
Ich möchte mehr kleine Cafés und Shops besuchen. Mir wieder Zeit lassen können beim spazieren und einkaufen. Den Puzzle Hype nach der Krise weiter leben lassen und meine Freunde in Zukunft beim Verabschieden noch einen Moment länger umarmen als sonst ❤️
3) "You can't go back and change the beginning, but you can start where you are and change the ending." ✌🏻
Tom
1. Wie sehr beeinflusst die krise mein aktuelles leben?
Sie beeinflusst mein Leben sehr.
Ich wäre momentan eigentlich beruflich in den USA, bin aber sofort zurückgeflogen als die Corona Situation hier begonnen hat. Es war sehr kurzfristig und wir alle waren nicht so sehr darauf eingestellt, wieder zu dritt (24/7) in der Wohnung zu sein.
2. 5 Dinge die ich machen werde, wenn alles vorbei ist. - All meine Freunde und Familie richtig lang umarmen.
- Für meine Freunde kochen und alle zum gemeinsamen Essen und Trinken einladen.
- In ein Restaurant/Café gehen.
- Eine längere Bergwandertour
- Nach Tirol zu meiner Familie fahren
3. Was kann ich den Menschen mitgeben?
Es ist momentan eine sehr schwierige Zeit, und jede Person nimmt diese Krise anders wahr. Obwohl hier in Österreich viele Menschen durchaus privilegiert sind, ist es in Ordnung, wenn es einem mal nicht so gut geht. Even tough other people might have it worse, everybody’s allowed to feel bad in these hard times.
Martina
1. Die Krise beeinflusst mein Leben einerseits sehr, andererseits dann wieder gar nicht. Sie beeinflusst mich insofern, dass ich meine Familie nicht sehen kann und mir große Sorgen um sie mache - mein Papa gehört zur Risikogruppe und es vergeht kein Tag, an dem ich mir keine Gedanken mache. Andererseits schreibe ich gerade meine Diplomarbeit und würde die nächsten zwei Monate das Haus sowieso nicht verlassen, deswegen bin ich in dieser Hinsicht (und nur in dieser, die Dinge die passieren sind furchtbar!) ganz froh, dass draußen nicht so viel passiert und ich mich aufs Schreiben und Lernen konzentrieren kann. Die Sorge überwiegt aber leider.
2. Meinen Papa umarmen.
Freunde besuchen fahren.
Meine Familie in Bosnien wieder sehen.
Ein großes Picknick machen.
Alle zum Essen einladen.
3. Durchhalten und einander lieb haben.